dimitri.mundartisten.ch
- Dimitri in Festivalstimmung
Dimitri – Poor rich Man by Mundartisten Records
Am Freitag, 18. Juni 2010 rufen die Freunde des guten Tons zu «Bâledrian – Festival der Strassenmusik» auf. An einem Sommerabend soll die grossbasler Innenstadt in ein Festivalgelände und die Trottoirs und Plätze in Bühnen verwandelt werden, zu dem jede und jeder gratis Zutritt hat und jeder Künstler sein eigener Headliner ist. Am Samstag, 19. Juni 2010 spielt Dimitri um 16 Uhr ein Heimspiel am hoffentlich erdbebensicheren Earthquake-Festival in Herzogenbuchsee, wo neben Lokalmatadoren wie Cookie the Herbalist auch gestandene Rocker wie die Lombego Surfers oder The Black Box Revelation den Gemeindepark zum Beben bringen.
- “CH-Album der Woche” auf Kanal K
Freude herrscht! “We have lost our way to Rome” wurde beim Aargauer Regionalradio Kanal K als Schweizer Album der Woche auserkoren. K-Tracks stellt jede Woche während zwei Stunden die angesagtesten Neuerscheinungen aus aller Welt vor. Auch das Schweizer Musikschaffen geniesst jeweils einen hohen Stellenwert. Die Sendung läuft am Sonntag, 31. Januar 2010 von 15 bis 17 Uhr. Am Mittwoch, 3. Februar läuft die Wiederholung zwischen 22 Uhr und Mitternacht. Radio einschalten und zürücklehnen ist angesagt!
- Trespass.ch ist verblüfft
Die Redaktion von Trespass.ch ist anscheinend ziemlich verblüfft. So fällt jedenfalls ihre Review aus:
Man kann sich auch auf gar nichts mehr verlassen. Ein Release von Mundartisten Records – so denkt man sich doch ohne viel dabei zu denken – müsste in Dialekt erfolgen. Es sind ja Mundart-isten… Oder sind es etwa Mund-Artisten? Dann müsste es Hiphop sein… Dimitri allerdings ist ein englischsprachiger, sphärischer Rocker, der es mit seinem Sound hervorragend versteht, einen in eine Situation zu bringen und dann dort alleine zu lassen.
Es ist wahrlich kein Kick-Ass-Rock, den der Mundartisten-Keyboarder Dimitri Hefermehl hier als Solo aufzieht. Er sieht sich selbst denn auch als “Songwriter mit Hang zum Indie Rock”. In der Tat sprüht das Werk nur so von Effekten und Querverweisen in andere Genres. Es verfügt über die Kälte eines Elektrowerks und die Souveränität von Jazz. Dimitri spielt mit den Tönen, nimmt sie – genauso wie den Hörer – aus ihrem gewohnten Umfeld und mischt sie in einer Art zusammen, die gleichzeitig nachdenklich und euphorisch werden lässt.
So lassen sich treibende Gitarrenriffs identifizieren, die neben sanften Beats und schneidenden Piano-Tönen ziemlich unbehelligt ihr Unwesen treiben dürfen. Überhaupt scheint das System Dimitri ohne weiteres zu verschmerzen, wenn ein, zwei Elemente aus der Reihe tanzen. So kommt es eben raus, wenn ein Keyboarder Rock macht…
- Auch Students.ch gefällts!
Auch bei Students.ch stosst Dimitri’s Album auf offene Ohren:
Das hätte man nicht wirklich erwartet von Dimitri, dem Mundartisten. Mit seiner Band hat er sich in der Schweiz in Hip-Hop-Kreisen einen Namen gemacht. Seine Kollegen Knackeboul, Equadrat und Chocolococolo haben mit ihren bereits vor einiger Zeit erschienenen Solo-Alben keine grossen Umwege um den Musikstil gemacht, den man sich von ihnen gewohnt ist. Und dann kommt Dimitri und veröffentlicht sein Debütalbum “We Have Lost Our Way To Rome”, auf dem er von Indie-Pop über -Rock bis hin zu Trip-Hop kaum eine Facette auslässt – abgesehen von Hip-Hop. Wie es dazu gekommen ist? “Die Mundartisten sind nicht fixiert auf Hip-Hop. Wir mögen die unterschiedlichsten Musikstile. Ich mag die Art von Musik, wie sie auf meinem Solo-Album zu hören ist, und spiele schon lange Klavier und Gitarre”, sagt der Keyboarder der Mundartisten aus Langenthal zu seinem Solo-Projekt.
Nach dem sphärischen, elektronischen Einstieg mit “Time Is Running Out”, legt der Langenthaler bald einen Zacken zu und driftet auf “Sand” und “Empty Skit” in rockige Gefilde ab – um sich kurz danach wieder in elektronischeren Gebieten auszutoben. Dimitri ist mit seinem Debütalbum ein kleines Meisterwerk gelungen, das mit seiner stilistischen Offenheit und den technischen Spielerein gross auftrumpft.
- Music.ch ist voll des Lobes!
Auch der music.ch-Redaktor Rolf Zellweger zeigt sich von Dimitri’s Soloalbum begeistert und streicht die Scheibe in seinem Review als “beachtenswert” hervor:
Hier kommt ein weiteres Produkt aus dem Hause Mundartisten. Dimitri ist der Keyboarder des 7-köpfigen Konglomerats aus Langenthal (u.a. Knackeboul, Kwest, e2, Chocolococolo). Mit dem Hip Hop der Mundartisten hat “We Have Lost Our Way To Rome” aber nichts zu tun. Dimitri fährt mit tiefgründigem Indie-Pop auf, der an Radiohead bzw. das Soloalbum von Thom Yorke erinnert.
Mundartisten-Kollege Knackeboul, der auf Virus moderiert, hievte das Album von Dimitri kurzerhand in die DRS-Virus-Besten-Liste des Jahres 2009. Und dies zu Recht. Was der Hip-Hop-Pianist mit “We Have Lost Our Way To Rome” zu Wege gebracht hat, ist wirklich beachtenswert. Meist geben schwermütige Akkorde die Marschroute vor. Darüber tänzeln leichte Pianofiguren und teils unerwartete Gesangslinien. Die Stimme von Dimitri ist nicht so der Hit. Dafür passt aber die Stimmung auf “We Have Lost Our Way To Rome”.
Zwischendurch baut eine Nummer auch mal auf einer Lo-Fi-Gitarre auf und auch Instrumentals sind vertreten. Dazu blubbert ein lockerer Elektro-Rhythmus. Die Songs sind kontrastreich gestaltet durch verschiedenste Sounds und Filter. Alles im richtigen Verhältnis und wohlklingend produziert. Mit seinem Debütalbum bewegt sich Dimitri weit ab von ausgetrampelten Pfaden.

















