Die Redaktion von Trespass.ch ist anscheinend ziemlich verblüfft. So fällt jedenfalls ihre Review aus:
Man kann sich auch auf gar nichts mehr verlassen. Ein Release von Mundartisten Records – so denkt man sich doch ohne viel dabei zu denken – müsste in Dialekt erfolgen. Es sind ja Mundart-isten… Oder sind es etwa Mund-Artisten? Dann müsste es Hiphop sein… Dimitri allerdings ist ein englischsprachiger, sphärischer Rocker, der es mit seinem Sound hervorragend versteht, einen in eine Situation zu bringen und dann dort alleine zu lassen.
Es ist wahrlich kein Kick-Ass-Rock, den der Mundartisten-Keyboarder Dimitri Hefermehl hier als Solo aufzieht. Er sieht sich selbst denn auch als “Songwriter mit Hang zum Indie Rock”. In der Tat sprüht das Werk nur so von Effekten und Querverweisen in andere Genres. Es verfügt über die Kälte eines Elektrowerks und die Souveränität von Jazz. Dimitri spielt mit den Tönen, nimmt sie – genauso wie den Hörer – aus ihrem gewohnten Umfeld und mischt sie in einer Art zusammen, die gleichzeitig nachdenklich und euphorisch werden lässt.
So lassen sich treibende Gitarrenriffs identifizieren, die neben sanften Beats und schneidenden Piano-Tönen ziemlich unbehelligt ihr Unwesen treiben dürfen. Überhaupt scheint das System Dimitri ohne weiteres zu verschmerzen, wenn ein, zwei Elemente aus der Reihe tanzen. So kommt es eben raus, wenn ein Keyboarder Rock macht…
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